Meine erste Saftkur

Saftkur

Hallo meine Lieben,

heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag auf meiner Seite. Ich habe mich zum ersten Mal an das Thema Saft- oder Detoxkur herangewagt. Durch Zufall bin ich über Instagram darauf aufmerksam geworden und wollte das unbedingt mal testen! Wie ich das Ganze überstanden habe und ob ich es nochmal machen würde, erfahrt Ihr im heutigen Beitrag.

Es gibt ja mittlerweile wirklich einige Firmen, die Saftkuren anbieten. Das war mir vorher gar nicht so bewusst. Als ich dann angefangen habe zu googeln und mich darüber zu informieren bin ich recht schnell zu dem Entschluss gekommen meine Säfte bei Antidote Bio zu bestellen. Mir hat die Seite auf Anhieb gefallen und man bekommt alle Infos, die man braucht. Die Produkte sind alle vegan, bio, kaltgespresst und ohne Zusätze. Man kann dort Antidote Cleanse Bio Saftkuren von 2 – 12 Tagen bestellen. Da es ja meine erste Saftkur war, hatte ich schon einige Fragen, die mir im FAQ Bereich, ALLE beantwortet werden konnten.

Saftkur
Saftkur

Meine Bestellung kam zum vereinbarten Tag bei mir an, die Säfte waren supergut gekühlt und verpackt und man konnte eigentlich gleich los legen. Ich finde es immer gut, wenn Sachen so umkompliziert laufen 😀 Da für jeden Tag 8 Säfte vorgesehen sind, sind in einer Packung auch gleich die komplette Tagesration. Ich habe mich für die 2 Tages Kur (für 49,95€, 16 Säfte) entschieden – für den Anfang finde ich das Okay.  Ingesamt gibt es 6 verschiedene Obst- und Gemüsesäfte. Die Zusammenstellung an sich finde ich gelungen allerdings war ausgerechnet von dem Saft, den ich absolut gar nicht runterbekommen habe, am meisten drinnen. 😀

Ich habe ein, zwei Tage davor schon abgefangen nicht mehr so schwer und gehaltvoll zu essen, das wird einem auch empfohlen, dann fällt der Start nämlich leichter. Zusätzlich zu den Säften darf man auch so viel Wasser trinken, wie man mag. Essen sollte man nach Möglichkeit nichts, wenn es jedoch gar nicht mehr geht, kann man auch ein paar Nüsse essen oder Cashewmilch trinken.

Auf dem unteren Bild seht Ihr die drei Säfte, die ich am besten fand:

Saftkur Säfte

Liquid Salad = Den habe ich immer mittags getrunken, da ich diesen am sättigsten fand. Schmeckt ziemlich stark nach Petersilie – das muss man mögen!

Love me = Diesen Saft habe ich häufig abends getrunken. Hier schmeckt man hauptsächlich den Spinat und die Zitrone heraus.

Pineapple Express = Mein Lieblingssaft! Wenn man mal Heißhunger auf Süßes hatte, war dieser eine annehmbare Alternative. 😀

Jetzt seht Ihr die Säfte, die ich nicht so lecker fand:

Saftkur Säfte

Just beet it! = Uhh, das war nicht so meins. Ich bin kein Rote Beete Fan und dieser Saft schmeckt nur nach Rote Beete. Leider nicht so meins.

Karotte Kid = Wer Kurkuma mag, wird diesen Saft lieben! Ich nicht, es schmeckt mir einfach zu stark nach diesem Gewürz.

Macaf**ka = Oh man der hat mich echt Überwindung gekostet. Dieser war für mich am Schlimmsten zu trinken. Extrem bitter und absolut nicht meins.

An Tag eins meiner Saftkur war ich höchstmotiviert. Ich hatte mir noch meinen Freund und dessen Mutter mit ins Boot geholt und wir waren gespannt, wie wir die 2 Tage so finden werden. Was die Säfte betrifft, habe ich mich an keine bestimmte Reihenfolge gehalten, sondern das getrunken, wozu ich Lust hatte. Der halbe Tag hat soweit auch super funktioniert, ich habe jedoch morgen schon gemerkt das ich leichte Kopfschmerzen hatte. In der zweiten Hälfte des Tages wurden meine Kopfschmerzen allerdings viel schlimmer, mir wurde richtig schlecht und schwindelig und habe dann doch spät abends ein paar Stücke Melone gegessen. Da ich ja sonst nichts weiter gegessen hatte, konnte ich auch keine Tablette nehmen, da mir so was immer nicht so bekommt. Der Tag war also für mich gelaufen und dachte mir nur: Wenn das morgen so weiter geht, werde ich die 2 mikrigen Tage nicht mal durchhalten.

Tag zwei begann zumindest mit deutlich weniger Kopfschmerzen ABER: Ich habe den Macaf**ka und den Just beet it! sowas von gar nicht runterbekommen! Ich habe mich richtig davor geekelt und konnte es einfach nicht trinken. Deshalb habe ich umso mehr Wasser getrunken und noch ein paar Stücke Melone. Hunger hatte ich am ersten und zweiten Tag fast gar nicht. Gut, vielleicht auch deswegen weil ich schon etwas „Festes“ gegessen hatte. Als der zweite Tag fast rum war, war ich schon froh das ich am dritten Tag wieder etwas richtiges Essen durfte. Großen Respekt an die Leute die, diese Kur 12! Tage durchziehen! Das könnte ich niiiiiiiemals!

Mein Fazit:

Ich war sehr überrascht, dass ich wirklich fast keinen Hunger hatte. Mein Magen hat am zweiten Tag ab und an mal geknurrt aber nicht weiter schlimm. Leider konnte ich bereits am zweiten Tag ein paar der Säfte nicht mehr sehen und ich fragte mich, wie es andere bis zu 12 Tage aushalten. Da ich auch teilweise starke Kopfschmerzen hatte war das Ganze, für mich auch nicht so leicht wegzustecken. Ich hätte mir noch einen reinen Obstsaft mehr gewünscht. Am liebsten einen Roten mit verschiedenen Beeren, zum Beispiel. Abgenommen habe ich tatsächlich auch etwas, dass ich allerdings bis jetzt, 2 Wochen danach, nicht ganz halten konnte.

Nochmal machen würde ich das Ganze allerdings nicht. Da ich bereits am zweiten Tag schon weniger Lust hatte auf die Säfte und ich zwei davon gar nicht mehr runterbekommen habe, war das eine Erfahrung, die mir einmal gereicht hat.

Trotzdem muss jeder seine eigene Erfahrung mit einer Saft- oder Detoxkur machen. Meine Persönliche muss ja nicht die Gleiche wie eure sein!!

Hier findet Ihr die Website von Antidote!

Falls Ihr schon mal eine Saft- oder Detoxkur gemacht habt, interessiert mich eure Meinung und Erfahrung dazu. Würdet Ihr es nochmal machen? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

Anika

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